Blauwe Villa Voorjaar-8
GemeentehuisSchüttorf.2

Lied auf Stadt Schüttorf

Durch der Grafschaft grüne Fluren,:
Fließt der Vechte silbern’ Band.
Flüstert leis’ in alten Sagen,
Vom Gescheh’n an früheren Tagen,
Von daheim und Vaterland.
Ob vorbei die alten Zeiten,
Schüttorf bleibt sich ewig treu.
Arbeit schaffen fleiß’ge Hände,:
Einig sind sich alle Stände,
Schätzend beides: Alt und Neu.
Mag’s auch schön’re Städte geben,
Schüttorf ist mein Heimatort,
Nur für Schüttorf woll’n wir leben,
Seinem Wohl gilt unser Streben,
Schüttorf, dauere immerfort!

(1920, Fritz Lübke)

Burcht.2

Burg Bentheim

Burcht.Emma

Zimmer Königin Emma (Niederlande)

Bentheim.thermen

Durch die heilsame Thermalsole, die hier aus dem Boden kommt, hat sich Bad Bentheim auch als Kurort einen Namen gemacht.

Ootmarsum.1

Ootmarsum

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Kunstwerk von Dirk de Keizer (Ootmarsum; Blaue Villa)

BeeldOotmarsum

Kunstwerk in Ootmarsum

Münster.2

Münster

Isterberg-Uitkijktoren

Isterberg

Grafschaft Bentheim: eine hervorragende Umgebung

Schüttorf

Schüttorf liegt im südlichen Teil des Landkreises Grafschaft Bentheim unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze. Es besteht aus den sechs Mitgliedsgemeinden Engden, Isterberg, Ohne, Quendorf, Samern und Suddendorf, die alle an dem wunderschönen Fluß „Vechte“ liegen.

Schüttorf ist die älteste Stadt der Grafschaft Bentheim. Der Stadt wurden 1295 die Stadtrechte verliehen. Im 14. Jh. folgten weitere Stadtgründungen wie Nordhorn und Neuenhaus entlang der Vechte. Bad Bentheim hingegen tauschte erst im 19. Jh. den Status "Flecken" gegen Stadt ein.

Die älteste Stadt der Grafschaft Bentheim hat auch gleichzeitig den höchsten Kirchturm – den Schüttorfer Riesen. Von ihm kann man über den historischen Ortskern blicken, in das Samerott und bei gutem Wetter bis zur Burg Bentheim. Die Stadt an der Vechte erlebte ihren Aufschwung im Mittelalter durch Handel, später durch die Textilindustrie. Heute prägen zahlreiche prächtige Fabrikantenvillen, wie DIE BLAUE VILLA immer noch das Stadtbild. Der Quendorfer See liegt als Wassersportparadies und Naherholungsgebiet direkt vor der Stadt und lädt zum Baden und zu schönen Spaziergängen ein.
Steigen Sie auf den Aussichtsturm auf dem Isterberg und genießen Sie die Fernsicht über die Grafschaft Bentheim und die Nachbarregionen.

Das idyllische "Vechtetal" mit ihren malerischen Flecken und örtlichen Besonderheiten, die man vor allem mit der „Fietse“ (wie das Fahrrad hier genannt wird) entdecken und erleben kann, bietet Abwechslung für "Groß" und "Klein".

Bad Bentheim

Die Silhouette der Burg Bentheim auf den mächtigen Sandsteinfelsen thront weithin sichtbar über der Stadt. Die kleine Stadt ist von malerischen Gässchen, Kopfsteinpflaster und verschlungenen Wegen geprägt. Durch die heilsame Thermalsole, die hier aus dem Boden kommt, hat sich Bad Bentheim auch als Kurort einen Namen gemacht. Doch auch gesunde Menschen können sich hier wunderbar entspannen. Ein Spaziergang durch den weitläufigen Bentheimer Wald oder ein Besuch der Freilichtbühne in einem alten Steinbruch machen die Erholung perfekt.
In Bad Bentheim gibt es viel zu entdecken!
Bestaunen Sie die mächtige Burg Bentheim, eine der ältesten und eindrucksvollsten Burganlagen Nordwestdeutschlands.
Erfahren Sie im Sandsteinmuseum mehr über das "Bentheimer Gold" oder besuchen Sie im Ortsteil Gildehaus die Ostmühle, hier wird noch regelmäßig Korn gemahlen!

Nordhorn

Die Vechte umschließt die Stadt wie ein Ring und zahlreiche Kanäle prägen das Stadtbild. Wasser ist in Nordhorn immer präsent. Diese lebendige Stadt lädt zu einem gemütlichen Bummel durch die Innenstadt ein, ein Besuch des Textilmuseums, das die Geschichte Nordhorns dokumentiert, oder eine Stippvisite im Tierpark Nordhorn runden Ihren Aufenthalt ab. Erkunden Sie die Stadt vom Boot aus oder lassen Sie sich am Vechtesee eine frische Brise um die Nase wehen.
Weit über die Grenzen Nordhorns und der Grafschaft Bentheim hinaus bekannt ist die ökumenische Besinnungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte im ehemaligen Augustinerkloster in Frenswegen.
Der Tierpark Nordhorn bietet ein spannendes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Grafschaft Bentheim

Beim Grafschaft-Bentheim-Tourismus finden Sie viele interessante Informationen.
Erkunden Sie die Grafschaft mit dem Rad oder zu Fuß und erleben Sie viel Sehenswertes aus der Natur und der Vergangenheit der Grafschaft wie z.B. den Bentheimer Wald. Die Grafschafter Fietsentour führt Sie durch die Grafschaft und zu grenzübergreifenden Zielen. Ein Vergnügen für Jung und Alt wo der Spaßfaktor sicher nicht auf der Strecke bleibt!

Sie wollen sich die Anstrengung des Rückwegs sparen? Dann ist der Grafschafter Fietsenbus genau das richtige! Dieser bringt Sie zu den verschiedensten Zielen in der Grafschaft, von da aus können Sie per Rad oder zu Fuß weitere Sehenswürdigkeiten erkunden. Der Fietsenbus ermöglicht es Ihnen auch den Rückweg gemütlich zurückzulegen.

Geschichte Grafschaft

Die Geschichte der Grafschaft Bentheim reicht weit zurück bis ins Mittelalter. Die "adlige" Region in der südwestlichsten Ecke Niedersachsens und direkt an der Grenze zu den Niederlanden ist der letzte Landkreis Deutschlands, der die Bezeichnung Grafschaft trägt.
Die imposante Burg Bentheim, der Bronzezeithof in Uelsen und zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten in den Gemeinden und Städten erzählen die lange Historie dieser Grenzregion, die eng mit dem Fürstenhaus der Grafen verknüpft ist, und laden Sie auf Erkundungstouren ein.

Die Geschichte der Grafschaft Bentheim lässt sich historisch bis 1050 zurückverfolgen. Damals wurden Ortsnamen der Grafschaft Bentheim erstmalig urkundlich erwähnt. An der Burg Bentheim sind noch heute romanische Bauelemente sichtbar, die auf das frühe Mittelalter verweisen.

Textilgeschichte

Das Jahr 1839 gilt als Gründungsjahr der Nordhorner Textilindustrie. In den verschiedenen Textilfirmen fanden damals (ca 1875) etwa 1.500 Menschen Beschäftigung. In der Weltwirtschaftskrise in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts kamen viele Arbeitssuchende aus allen Gegenden Deutschlands nach Nordhorn. Hatte Nordhorn 1815 noch 980 Einwohner, erhöhte sich die Zahl bis 1939 auf 23.457. Der ungewöhnliche wirtschaftliche Aufstieg trug Nordhorn in diesen Jahren den Beinamen Klein Amerika ein. Um Kohlen für die Textilfirmen nach Nordhorn zu schaffen, wurde die Stadt mit verschiedenen Kanälen an das Wasserstraßennetz angebunden. Bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war die Textilindustrie prägend für Nordhorn und Umgebung. Ausgelöst durch die Energiekrise in den 70er Jahren beginnt der langsame Niedergang der Nordhorner Textilindustrie – keine der traditionsreichen Firmen überlebt.

Twente - Landgut der Niederlande

In Twente bezaubert die romantische „Kulissenlandschaft" Radfahrer und Wanderer. Äcker und Alleen, Holzwälle und Waldstücke, die in früheren Jahrhunderten gestaltet wurden – es wirkt, als könnte man einzelne Elemente der Landschaft bei Bedarf verschieben wie Theaterkulissen. Bauernhöfe, die besichtigt werden können, malerische Schlösser, die von Landgütern und Parkanlagen umgeben sind, ein historischer Dampfzug, der durch die Landschaft schnauft – Zeugen vergangener Tage in Hülle und Fülle. Die lebendigen Städte Enschede, Oldenzaal, Hengelo und Almelo laden zu einem Stadtbesuch in der Gegenwart ein: moderne Einkaufszentren, lebhafte Geschäftsstraβen und Märkte garantieren Shoppingspaβ. Kulturfreunde kommen in Ootmarsum und Diepenheim auf ihre Kosten. Dort säumen Galerien die Gassen und Wege und in gemütlichen kleinen Kaffees kann man die vielen Eindrücke Revue passieren lassen und sich stärken – Genieβen auf die Twenter Art.

Ootmarsum
Nur 30 km von der Blauen Villa liegt Ootmarsum (Twente). Hier gibt es viele Kunstgalerien. Besuchen Sie auch das Freilichtmuseum.

Enschede
Ebenfalls nur 30 km von der Blauen Villa entfernt finden Sie Enschede (Twente).
Sehenswürdigkeiten:
* Rijksmuseum Twente mit vielen Gemälden (von 1550 bis heute)
* die vom Architekten Karel de Bazel entworfene, 1928 erbaute Synagoge
* die Jacobuskirche (Kuppel erinnert an eine russisch-orthodoxe Kirche)
* das Rathaus
* der viel besuchte Markt am Van-Heek-Platz im Südosten der Innenstadt am Samstag und Dienstag, der auch viele Deutsche anzieht
* das Stadtmuseum Twentse Welle. Es zeigt die Geschichte der Stadt und deren Umgebung, so wie die Entwicklung der Textilindustrie der Gegend. Das Museum steht nordwestlich des Rijksmuseum Twente im nach der Feuerwerkkatastrophe vom Jahr 2000 neu gestalteten Viertel Roombeek.
* der Profi-Fußballverein FC Twente trägt seine Heimspiele in De Grolsch Veste westlich der Stadt aus. Das Stadion liegt bei der Universität Twente und hat einen eigenen Bahnhof.
* die waldreiche Umgebung der Stadt ist auch für Radtouren geeignet.

Münster
Jährlich kommen rund fünf Millionen Touristen nach Münster, darunter etwa 55.000 Gäste aus dem Ausland. Hauptanziehungspunkte sind die Museen und Kirchen sowie die historische Altstadt.
Besonders für Eintagesgäste ist Münster als Einkaufsstadt beliebt, aber auch die regionalen Feste wie das Eurocityfest, der Weihnachtsmarkt und der Jahrmarkt Send sowie die Ende August stattfindende Montgolfiade mit Ballonglühen am Aaseeufer ziehen Gäste aus dem Ruhrgebiet, dem westlichen Niedersachsen und den Niederlanden an.

Die Stadt Münster bietet eigene Rundgänge an, zum Beispiel eine Altstadt-Tour oder eine „ArchitekTour“. Münster wirbt mit dem Titel lebenswerteste Stadt der Welt. Im Jahr 2009 wurde der Aasee-Park als „Schönster Park Europas“ ausgezeichnet, nachdem er bereits 2008 zu „Deutschlands schönstem Park“ gewählt worden war.

Neben vielen historischen Gebäuden wird die Kultur der Stadt nicht zuletzt durch ihre zahlreichen Studierenden (rund 50.000) geprägt, die eine lässige Atmosphäre entstehen lassen. Es gibt – in Relation zur Größe der Stadt – zahlreiche Cafés, Kneipen und Klubs. Dies gilt in den letzten Jahren insbesondere für das Hansaviertel.

Auffällig sind die unzähligen Fahrräder, die sich nicht nur auf der innerstädtischen Promenade tummeln. Die im Jahre 1770 durch Wilhelm Ferdinand Lipper angelegte Promenade ist eine nur für Radfahrer und Fußgänger freigegebene Ringstraße, die die gesamte Altstadt Münsters umgibt. Sie liegt zum großen Teil auf den ehemaligen Wallanlagen. Die Promenade ist circa 4,5 Kilometer lang und gilt als eine homogene städtebauliche Einheit.